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🇩🇪 Von der Bundesregierung geprüfte und zertifizierte Energieberater
Thermografie ist ein bildgebendes Infrarot-Verfahren, das Oberflächentemperaturen an Gebäuden sichtbar macht. So lassen sich Wärmebrücken, Leckagen und fehlerhafte Anschlüsse schnell lokalisieren – eine ideale Basis, um Sanierungsmaßnahmen gezielt zu planen und dauerhaft Heizkosten zu reduzieren. Da private Haushalte den Großteil ihres Energiebedarfs fürs Heizen aufwenden, sind die Einsparpotenziale besonders hoch.
Für verlässliche Thermografie-Bilder braucht es eine ausreichende Temperaturdifferenz zwischen innen und außen (empfohlen ≥ 15 K) über mehrere Stunden, möglichst ohne Wind und ohne direkte oder vorherige Sonneneinstrahlung. Daher finden Messungen idealerweise in der kalten Jahreszeit, oft am frühen Morgen vor Sonnenaufgang, statt.
Je nach Fragestellung werden Außen- und Innenaufnahmen kombiniert, da manche Schwachstellen nur von innen sicher erkennbar sind.
Aussagekraft und Vergleichbarkeit hängen von fachgerechter Durchführung und Auswertung ab. Die Qualifikation von Thermografie-Personal im Gebäudebereich wird in ISO 6781-3 beschrieben.
Die richtige Bewertung erfordert Erfahrung mit Emissivität, reflektierter Temperatur und Witterungseinflüssen.
„Thermografie macht Energieverluste sichtbar – wir übersetzen Wärmebilder in konkrete Maßnahmen, damit aus Erkenntnissen echte Einsparungen werden.“
Gezielt beseitigte Wärmebrücken und Undichtigkeiten senken den Heizenergiebedarf, verbessern das Raumklima und schützen die Bausubstanz. In Kombination mit einer fachlichen Sanierungsplanung lassen sich Investitionen priorisieren und Fördermittel optimal nutzen.
Heutzutage entscheiden sich immer mehr Kunden für eine Fußbodenheizung als ideale Lösung für zuverlässige und gleichmässige Wärme. Aber wie können Sie sich vergewissern, dass eine vorhandene Fußbodenheizung effizient arbeitet oder ob ein neues System fachmännisch installiert wurde?
Eine Wärmebildkamera kann in nur einem Augenblick eine klare bildliche Darstellung vom Zustand der Fußbodenheizung erzeugen. Ausserdem gibt sie Auskunft über die Oberflächentemperatur des Fußbodens, was ebenfalls ein wichtiger Indikator für die Effizienz des Heizsystems ist. Zudem ist der genaue Verlauf der Fußbodenheizung zu ermitteln.



Beschädigte und undichte Leitungen können enormen Schaden verursachen. Befinden sich die potenziellen Leckagen unter Fliesen oder Betonböden, ist die Suche nach der undichten Stelle mit enormen Zeit- und Arbeitsaufwand verbunden. Mit Hilfe einer Wärmebildkamera können die undichten Stellen praktisch sofort gefunden werden, ohne unnötige Beschädigen zu verursachen.
Leckagen können viele verschiedene Ursachen haben und sind nicht immer offensichtlich und leicht auffindbar. Häufig handelt es sich nur um kleine Lecks in Heizungsrohren, um undichte Abwasserleitungen oder Lecks in Fußbodenheizungen. Aber gerade weil diese kleine Leckage oft schwer zu bemerken ist, läuft manchmal über Jahre hinweg Wasser in Wände und Boden. Mittels einer Wärmebildkamera werden die undichten Stellen sichtbar gemacht.
Ein Praxisbeispiel
Während der Messung mit der Wärmebildkamera, wurde mit Hilfe eines Blower-Door-Gebläses ein Unterdruck in der Dachgeschoßwohnung erzeugt. Dadurch wurden in allen Räumen der Wohnung deutliche Leckagen an der Deckenvertäfelung sichtbar, welche ihren Ursprung vermutlich an der Dampfbremse/Dampfsperre in der obersten Geschossdecke haben. An den Leckagestellen kommt es zu deutlichen Taupunktunterschreitungen an den Oberflächen, was zu Kondenswasserbildung an den Oberflächen führen kann und somit die Bildung von Schimmel und Bauteilschäden begünstigt.
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